Schwarz und blau

call-box-phone-box-phones-publicHeute nehmen wir uns mal Mobilfunkverträge vor.

Situation DE-Vertrag: Ich werde in Deutschland angerufen. Der Anrufer zahlt, ich zahle nicht.

Situation US-Vertrag: Ich werde in den USA angerufen. Der Anrufer zahlt, ich zahle ebenfalls. Pro Minute.

 

Das klingt sehr kurios, ich bin also ein wenig auf die Suche nach den Gründen gegangen. Die USA verwenden das sogenannte RPP Modell (Receiving Party Pays). Das heißt, der Anbieter des Empfängers übernimmt die Kosten der Weiterleitung des Anrufs auf das Endgerät und leitet diese Kosten auf den angerufenen Kunden weiter. Die meisten anderen Länder verwenden das CPP Modell (Calling Party Pays). In diesem trägt der Anrufer die Kosten.

Auf den ersten Blick ein wenig unfair, aber in den USA lässt sich anhand der Telefonnummer nicht erahnen, ob es sich um einen Festnetz-Anschluss handelt oder um ein Mobiltelefon. (Anders als z.B. in Deutschland, wo man anhand der Vorwahl weiß, ob man ein Handy oder ein Festnetz anruft.) Ist aber im Nachhinein dann alles nicht weiter schlimm, denn auch in den USA ist man meist auf  „All-Inclusive“-Verträgen unterwegs.

Genug von den USA, ein wenig mehr von meiner Seite. Die TV-Serie Breaking Bad ist dem werten Leser hoffentlich ein Begriff. Im Idealfall wurde sie sogar schon gesehen. Ich will zwar nicht spoilern, aber Voldemort ist Tom Riddle. Episode 7 der zweiten Staffel beginnt mit einem Musikstück der Gruppe Los Cuates de Sinaloa.

Es handelt sich um eine Narcocorrido (also eine Drogen-Ballade). Ein recht eingängiges Musikstück; mir ist jedoch nach mehrmaligem Anhören aufgefallen, dass es eine gewisse Ähnlichkeit zu deutscher folkloristischer Musik gibt. Meine Version hat jedoch leider noch keine Gesangseinlage, mir schwebt da aber durchaus schon etwas vor.